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Stadtgemeinde Gmunden
Eine Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt die österreichische Schauspielerin Andrea Eckert im Rahmen der Festwochen Gmunden. Sie steht in einer Halbkörperaufnahme auf Bahngleisen und blickt direkt in die Kamera. Mit ihrer linken Hand zieht sie eine gemusterte Sonnenbrille leicht nach unten, um über den oberen Rand zu schauen. Ihre rechte Hand stützt sie auf ihrer Hüfte ab. Sie trägt eine helle, weit geschnittene Kurzarmbluse mit Brusttasche und eine dunkle Hose. Ihr dunkles Haar ist zu einer voluminösen Hochsteckfrisur frisiert, wobei ein Pony ihre Stirn bedeckt. Die Bahngleise im Hintergrund laufen perspektivisch zusammen und sind von Bäumen und Sträuchern umgeben, die in Unschärfe verschwimmen.
(c) Hildevan Mans

Andrea Eckert

Sprachresonanzen I – anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Salzkammergut Festwochen Gmunden


Chansonabend – Zum Weinen schön, zum Lachen bitter

Mit der Reihe Sprachresonanzen erinnern sich die Salzkammergut Festwochen Gmunden 2027 an herausragende Künstler:innen, die das literarische Profil des Festivals in den vergangenen vier Jahrzehnten geprägt haben.

Gemeinsam mit André Heller, dem 2016 der Literaturschwerpunkt gewidmet war, entwickelte Andrea Eckert diesen besonderen Abend, der Sprache, Literatur und Musik zu einem eindringlichen künstlerischen Erlebnis verbindet. In ihrem facettenreichen Gesangs- und Rezitationsprogramm widmet sich Andrea Eckert Werken bedeutender jüdischer Dichter, Komponisten und Kabarettisten. Texte und Lieder von Friedrich Hollaender, Georg Kreisler, Kurt Weill, Randy Newman, André Heller, Barbara, Thomas Brasch und Else Lasker-Schüler verschmelzen zu bewegenden Kabinettstücken zwischen Melancholie und Humor, Sehnsucht und Lebensklugheit.

Begleitet wird sie von Philipp Jagschitz am Klavier sowie Otmar Klein an Akkordeon, Saxofon und Klarinette.

Im Anschluss an die Aufführung spricht Peter Grubmüller, Kulturchef der OÖ Nachrichten, mit Andrea Eckert über ihre Zusammenarbeit mit André Heller, die Entstehung des Programms und die zeitlose Aktualität seiner Themen.

André Heller über Andrea Eckert und dieses Programm:

„Andrea Eckert ist ein kostbares österreichisches Bühnenwunder. Auftritte der Ausnahmekünstlerin zu versäumen, gilt unter Kennern zu Recht als Unterlassungssünde. Ihr Programm „Zum Weinen schön, zum Lachen bitter“ ist eine tiefberührende Hommage an die jüdische Seele von zeitloser Aktualität.“

Ein Abend voller Poesie, Musik und Menschlichkeit – bewegend, klug und von jener Kraft, die Kunst entfalten kann, wenn sie weit über den letzten Ton und das letzte Wort hinaus nachwirkt.