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Stadtgemeinde Gmunden
Das Bild zeigt eine Szene aus dem Dokumentarfilm „No Gold for Kalsaka“ (Originaltitel: Pas d'or pour Kalsaka) von Michel K. Zongo aus dem Jahr 2019. Der Film thematisiert die Auswirkungen des Goldabbaus in der Gemeinde Kalsaka in Burkina Faso. Im Jahr 2008 eröffnete ein britisches Bergbauunternehmen dort einen Tagebau und versprach den Bewohnern eine wohlhabende Zukunft. Doch sechs Jahre später war das Gold erschöpft, das Unternehmen zog ab und hinterließ eine ökologische sowie wirtschaftliche Katastrophe für die lokale Bevölkerung. Hintergrund zum Film: Thematik: Soziale und ökologische Folgen des industriellen Bergbaus im Gegensatz zum handwerklichen Kleinbergbau. Inhalt: Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Menschen in Kalsaka mit dem Verlust ihres Landes und ihrer Lebensgrundlage umgehen, nachdem das Gold von internationalen Konzernen abgebaut wurde. Genre: Politischer Dokumentarfilm, der oft auf Menschenrechts-Filmfestivals gezeigt wird.
(c) EZEF

KEIN GOLD FÜR KALSAKA

Burkina Faso / DE 2019 – 79 Min. – Regie: Michel K. Zongo – Musik: Bastian Emig –
Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Gewinner Carthage Film Festival und African Movie Academy Awards

Filmgespräch mit Oliver Böck (ÖJAB – Österreichische JungArbeiterBewegung )

Auf dem Gebiet eines Dorfes in Burkina Faso liegt ein großes Goldvorkommen. Eine britische Minengesellschaft erhält von der Regierung die Schürfrechte für die Region Kalsaka und verspricht den DorfbewohnerInnen Arbeitsplätze und Wohlstand. Es folgt für das Minen- unternehmen eine kurze intensive Phase lukrativen Goldabbaus. Nach wenigen Jahren schließt die Mine, und die verzweifelten Dorfbewohner sehen sich mit zerstörten und vergifteten Feldern ohne Wasser und ohne ausreichende Entschädigung ihrer Existenzgrundlage beraubt. Der burkinische Filmemacher Michel Zongo berichtet über diesen Fall ausbeuterischer Rohstoffaneignung.

KEIN GOLD FÜR KALSAKA ist eine spannende Dokumentation, die durch besondere Kunstgriffe wie kurze Einlagen eines Griots (traditioneller westafrikanischer Geschichtenerzähler, Musiker, Dichter und Bewahrer der mündlichen Überlieferung) und kleine Sequenzen mit inszenierten Western-Anleihen ein Doku -Erlebnis der besonderen Art garantiert.

Wir zeigen den Film im Rahmen der FERNSICHT – entwicklungspolitische Film- und Dialogabende von WELTHAUS (Diözese Linz) – die uns mit auf eine Reise nach Burkina Faso nehmen.

Eintritt frei – Kostenfreie Tickets unter KI 08/16.