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Stadtgemeinde Gmunden
Eine längliche, bogenförmig geschwungene Keramikskulptur von Petra Lindenbauer vor weißem Hintergrund. Die raue, unregelmäßige Außenseite erinnert an erdige Baumrinde oder porösen Stein. Die Oberseite ist mit einer dicken, glänzenden, schneeweißen Glasur überzogen, die an den Rändern organisch herabfließt.
(c) Peter Garmusch

Petra Lindenbauer und Alois Lindenbauer – given by nature

Öffnungszeiten: Mi – So: 10 – 15 Uhr

Petra Lindenbauer
Petra Lindenbauer zeigt Arbeiten aus vier Jahrzehnten ihres keramischen Schaffens. Die Nähe zur Bildhauerei ihres Vaters Alois prägte früh ihr Verständnis von Form und Haptik. Die Ausbildung an der Grazer Ortweinschule sowie Aufenthalte in Asien erweiterten ihren Blick auf Material, Funktion und keramische Traditionen. Im Dialog mit dem Ton entstehen Arbeiten, die dessen Eigenart bewahren und den Entstehungsprozess sichtbar lassen. Material, Gebrauch und Authentizität prägen die Formensprache ihres Werks.

Alois Lindenbauer
Seit der Gründung seines Ateliers in Weyer (OÖ) 1973 steht das Verhältnis von Natur und Mensch im Zentrum des Werks von Alois Lindenbauer. Die Werkreihen NAHRUNG NATUR und EINLADUNG ZUM IMMERWÄHRENDEN MAHL verstehen Nahrung als universelles Prinzip des Lebens. Von Elementarkräften geformte Geschiebesteine werden zu gefäßartigen Objekten, die sich selbst enthalten – ein poetisches Bild der Natur als Quelle von Fülle, Teilbarkeit und Leben.