Kim Simonsson „La Communication“
Kim Simonsson (*1974) lebt und arbeitet in Fiskars, Finnland. Der preisgekrönte Bildhauer hatte bereits mehrere internationale Einzelausstellungen u. a. in New York, Paris und Berlin. Seine Werke wurden auf bedeutenden internationalen Kunstmessen präsentiert und sind in renommierten Sammlungen vertreten, darunter im Victoria and Albert Museum in London und im Museum of Contemporary Art Kiasma in Helsinki.
Die permanente Installation „La Communication“ wurde im Rahmen von Kunst im öffentlichen Raum der Stadtgemeinde Gmunden verwirklicht – eine Initiative von Bürgermeister Stefan Krapf und Kulturreferent Andreas Hecht, betreut vom städtischen Kulturamt.
Bereits wenige Wochen nach ihrer dauerhaften Aufstellung am Rathausplatz entwickelte sich die Skulptur „La Communication“ ganz ihrem Namen entsprechend zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt. Über die sozialen Medien verbreiteten Einheimische wie TouristInnen das Motiv in alle Welt. Die Vielfalt der dabei entstandenen Spitznamen für den „Moosmenschen“ inspirierte die Stadtpolitik dazu, einen öffentlichen Wettbewerb ins Leben zu rufen. Alle Interessierten waren eingeladen, einen offiziellen Kosenamen zu finden.
Aus über 100 Einsendungen gingen schließlich „Felix“ für die große Figur und „Fidus“ für ihr Pendant als Sieger hervor. „In den mit Abstand meisten Einsendungen wurde Felix vorgeschlagen, was letztlich auch die Jury überzeugte“, so Bürgermeister Stefan Krapf.
Im März 2026 wurde drei der NamenspatInnen – Margit Winkler, Karin Moro und Wolfgang Haas – im Rahmen eines Empfangs im Rathaus gedankt. Kulturamtsleiterin Cornelia Anhaus betonte dabei, dass eigentlich jede Teilnahme einen Preis verdient hätte – insbesondere jene, die ihre Gedanken zur Namensfindung auf teils herzerwärmende Weise schriftlich geteilt hatten.
Stellvertretend wird hier eine der Gewinnerinnen, Karin Moro, mit ihrem Einverständnis zitiert:
„Da Gmunden ja am Lacus Felix, also dem glücklichen See liegt, schlage ich für den Moosmenschen den Namen ‚FELIX´ vor. Die Skulptur steht für kreatives Schaffen im Austausch mit sich und seiner Umgebung. Der Moosmensch sieht immer wieder in sein Spiegelbild, symbolisiert durch die kleine Figur auf seinen Händen. Man könnte meinen, er hört auf seine innere Stimme in all seinem Tun und verliert dabei auch die Natur und den See nie aus dem Blick. – Eine Grundhaltung, die mir für Gmunden sehr wertvoll und wichtig erscheint.
Felix kann uns Gmundner*innen also stets daran erinnern, das Wesentliche nie aus den Augen zu verlieren. – Ein wunderbares zukunftsweisendes Symbol für den sorgsamen Umgang mit sich und den Ressourcen im Einklang mit der Natur.“
